Nicht aufstehen müssen, um in die Arbeit zu radeln. Oder zur Uni zu fahren. Nicht aufstehen müssen, um weiter zu segeln, und auch nicht, um einen Zug zu bekommen oder um mit jemandem zu frühstücken. Ausschlafen. Und dann, wenn man bereits ausgeschlafen hat, noch weiter liegenbleiben und dösen. Einfach so. Weil man kann.
Beiträge vom August 2007
Bäh!
Donnerstag, 23. August 2007 · Kommentar schreiben
Das Café Fischtor hat also Betriebsferien, ist aber sonntags von 11-18 Uhr geöffnet. Immerhin. Wann die Betriebsferien angefangen haben und wann sie wieder aufhören, das, ja das stand leider nicht. Was den beiden älteren Damen, die ebenfalls Torte wollten, genauso suspekt erschien wie mir. Da ich also keine Torte bekam, aber unbedingt Torte wollte, war ich im Dom-Café und habe Käsekuchen geholt.
Nun. Ich möchte es mal so formulieren: es gibt da eine Firma, die macht Tiefkühl(käse)kuchen. Nach Ansicht meiner Erdbeertortenexpertin schien mein Käsekuchen dem Tiefkühlkäsescheiß dieser Firma sehr ähnlich zu sein. Er hat igitt bäh geschmeckt, ich hab ihn stehen lassen und stattdessen ihren Zwetschgendatschi gegessen. Der war zwar bestreuselt, aber wir sind hier in Rheinland-Pfalz, da darf man das, und außerdem heißt er hier auch nicht Zwetschgendtaschi, sondern Quetschekuche. Ich will ja nicht abstreiten, dass meine Liebe zu Streuseln noch größer ist als meine Liebe zu Hummus, und so kam ich doch noch zu meinem Kuchen (wenn auch zu keiner Torte).
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Another one bites the dust
Mittwoch, 22. August 2007 · Kommentar schreiben
Das darf doch nicht wahr sein. Ich meine – nein! Ich protestiere! Das gute Café Fischtor ist zu vermieten. Und es sah irgendwie verdächtig zu aus heute am späten Nachmittag. Morgen werde ich das mal genauer unter die Lupe nehmen. Erst das Café Bachmann, dann das. Man kann mir doch nicht all meine Tortenlieferanten nehmen! Not fair.
Oder vielleicht brauche ich einen Geschäftsplan. Ich befürchte nur, wenn ich meine Existenzgrundlage auf einem Torteng’schäfterl auf der anderen Straßenseite aufbaue, komme ich irgendwann die Treppen nicht mehr hoch.
Kategorien: Grrr Argh! · Meenz wie es singt und lacht · Schlemmereien
Dann denk ich mal was anderes als immer nur an Dich
Mittwoch, 22. August 2007 · Kommentar schreiben
Denn das viele an Dich denken bekommt mir nicht – am nächsten Tag bin ich so müde, ich pass gar nicht auf.
(Doch keine Angst, ich leg auf, alles bleibt, wie es vorher war.)
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Liebe
Dienstag, 21. August 2007 · Kommentar schreiben

Zwei Tage später hat er mich dann in ihrem Beisein betrunkenermaßen angegraben. Ebenso wie der Freund meiner Chefin vor ein paar Wochen. Der war allerdings noch nicht mal angeschickert.
Ich bin nicht zynisch. Ich bin auch nicht verbittert. Wenn ich aber eines gelernt habe im letzten und in diesem Jahr, dann das: sehr viele Männer sind sehr, sehr durchschaubar.
Kategorien: Sommer
Ich will das Alnatura-Mädchen.
Dienstag, 21. August 2007 · Kommentar schreiben
Das mit den Sommersprossen und den geschlossenen Augen, das vor sommerlichem Hintergrund vom riesigen Plakat neben den Kassen strahlt. Auch wenn sie geradeim Begriff ist, in so eine depperte Haselnusscremewaffel-BioNachmache zu beißen. Sie ist wunderschön.
Vielleicht will ich auch einfach nur diesen Sommer.
Kategorien: Sommer
This is how the good life is supposed to be
Dienstag, 21. August 2007 · Kommentar schreiben

Was wir hier vor uns haben, ist das allerleckerste kroatische Weißbrot überhaupt, eine Scheibe mit Salz, Pfeffer und viel Knoblauch behandelte, auf dem Cobb-Grill gegrillte Aubergine, Frischkäse und abermals Cobb-gegrillte Zwiebelringe. Zubereitet zur Musik von Wilco’s Being There vor Anker in einer kleinen kroatischen Bucht, in der man nach einer weiteren Sternschnuppennacht am nächsten Morgen erstmal zum Aufwachen ins kristalltürkise Meer springt.
Viel schöner wird das Leben nicht.
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Things Behind the Sun
Sonntag, 19. August 2007 · Kommentar schreiben
Hier sitzen und Nick Drake hören, curled up in the cozy comfort of silk pajamas body lotion lulling me into a restful state, könnte ich die ganze Nacht. Sonst nichts. Nicht mal Nachdenken. Besonders nicht Nachdenken.
Kategorien: le sigh
These late summer evenings are what I live for
Sonntag, 19. August 2007 · Kommentar schreiben
Diese rosablauen Himmelstupfen über grünen Wiesen im letzten Abendlicht auf dem Weg nach Hause. Zufriedenheit.
Frei nach Hape (Buchrezension folgt) die Erkenntnis des Tages: Ich brauche einen Ort, an den ich zurück kehren kann, an dem ich daheim bin. Ich brauche ein Zuhause. Und ich fühle mich sehr, sehr wohl dort.
Zugfahrt durch Norditalien
Montag, 13. August 2007 · Kommentar schreiben
In Italien fährt man 120 km im geräumigen, komfortablen, klimatisierten Zug für 6€.
Sechs Euro.
Standard, ohne Rabatt, 2. Klasse in einem ganz normalen Schnellzug.
Vielleicht können sie sich deshalb in Mestre kein Taubenabwehrsystem leisten. Nur die besonders Mutigen sitzen auf dem dortigen Bahnhof auf den Steinbänken am Bahnsteig, dort, wo einem die Taubenscheiße alle paar Minuten mit einem feuchten platsch vor die Füße klatscht. Wenn man Glück hat.
Wer sich in den Nichtraucherzügen – hier übrigens seit 2003, vorbildlich, Italien! – eine Zigarette anzündet, zahlt allerdings auch nur schlappe 7€. Wenn ich das mit meinen rudimentären Italienische-Kenntnissen richtig verstanden habe. Großartig, Italien.
Und am Fenster rauscht die grüne Landschaft an mir vorbei, gebadet in dieses goldene Licht, das es nur im Spätsommer gibt, und dieses vielleicht nur in Italien.
Kategorien: Sommer · Verzaubertes