Ophelia was the rebel girl

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Adventures in Solitude

Dienstag, 11. November 2008 · Kommentar schreiben

novemberabend

Balancing on one wounded wing (and it’s coming at a bad time)

Kategorien: le sigh

Samstag, 1. September 2007 · Kommentar schreiben

Und dann ist es plötzlich wieder September. Kaum, dass Mitternacht vorbei ist, werde ich unruhig, nervös, aufgeregt. Aufbruchstimmung, wie immer im September. Es ist fast Herbst, obwohl es gar keinen richtigen Sommer gab; wie immer im September werde ich von dieser Melancholie ergriffen, während ich mich gleichzeitig danach sehne, wieder die Kälte einzuatmen und auf meiner Haut zu spüren. Wie immer im September werde ich wieder Beth Gibbons auflegen und mich der Melancholie jedes einzelnen, regennassen, braunen Blattes auf dem Boden hingeben – God knows how I adore life.

Plötzlich ist es wieder September, und ein Jahr ist so schnell an mir vorbei gegangen, dass ich es kaum gemerkt habe. Bald wird es Winter werden, und erst dann, im Januar oder im Februar, wird es wirklich vorbei sein. Aber bis dahin bleibt mir dieser September und dieser Herbst. I’ll be there anytime.

Kategorien: Herbst · le sigh

Dann denk ich mal was anderes als immer nur an Dich

Mittwoch, 22. August 2007 · Kommentar schreiben

Denn das viele an Dich denken bekommt mir nicht – am nächsten Tag bin ich so müde, ich pass gar nicht auf.

(Doch keine Angst, ich leg auf, alles bleibt, wie es vorher war.) 

Kategorien: Regen und Meer · le sigh

Things Behind the Sun

Sonntag, 19. August 2007 · Kommentar schreiben

Hier sitzen und Nick Drake hören, curled up in the cozy comfort of silk pajamas body lotion lulling me into a restful state, könnte ich die ganze Nacht. Sonst nichts. Nicht mal Nachdenken. Besonders nicht Nachdenken.

Kategorien: le sigh

These late summer evenings are what I live for

Sonntag, 19. August 2007 · Kommentar schreiben

Diese rosablauen Himmelstupfen über grünen Wiesen im letzten Abendlicht auf dem Weg nach Hause. Zufriedenheit.

Frei nach Hape (Buchrezension folgt) die Erkenntnis des Tages: Ich brauche einen Ort, an den ich zurück kehren kann, an dem ich daheim bin. Ich brauche ein Zuhause. Und ich fühle mich sehr, sehr wohl dort.

Kategorien: Sommer · le sigh

Der Brief

Donnerstag, 9. August 2007 · Kommentar schreiben

Ich will gerade die Echinacea auf den Balkon tragen, als ich ihn auf dem Boden vor meiner Tür liegen sehe, zwischen Rechnungen und anderem Kram. Es ist ein Brief, handschriftlich an mich adressiert. Auf den ersten Blick erkenne ich die Handschrift nicht. Mein Herz schlägt mit einem Mal einen kleinen Tick schneller. Ich stelle die Echinacea raus in den Regen, hebe den Brief vom Boden auf und nehme ihn mit in die Küche. Nein, ich kenne die Schrift tatsächlich nicht. Sie ist geschwungen, es könnte aber auch eine expressive Männerschrift sein. Kein Absender. Der Poststempel verrät mir, dass er nicht aus Berlin kommt, aber auch nicht von allzuweit entfernt. Es ist ein ganz einfacher Briefumschlag, simpel, er wirkt wie aus einer anderen Zeit. (Damals, als man noch Briefe geschrieben hat.) Blut schießt mir in den Kopf und mein Herz rast, als ich ihn öffne, ungeschickt, mit zittrigen Fingern. Drinnen liegt ein dünnes, bedrucktes, gefaltetes Blatt. Das Einzige, was man erkennt, ist das Wörtchen „kann.“ Fast hyperventiliere ich. Ich reiße mich zusammen, entfalte das Blatt -

und wieder ist eine Illusion zerstört. Vor mir liegt nichts weiter als ihr Scherbenhaufen.

Kategorien: Regen und Meer · le sigh

q.e.d.

Dienstag, 7. August 2007 · Kommentar schreiben

Nass. Vollgeregnet. Schon wieder.

Kategorien: Regen und Meer · Sommer · le sigh

Warum werde ich eigentlich immer nass?

Montag, 23. Juli 2007 · Kommentar schreiben

Warum?! And why do I always fall down?

Scheiß-Regen. Langsam befürchte ich das Herannahen einer jahreszeitunüblichen Winterdepression. Argh.

Kategorien: Regen und Meer · Sommer · le sigh

the river goes on and on

Sonntag, 22. Juli 2007 · Kommentar schreiben

Es ist Bierbörse, am Rhein wieder dieses Jahr, und es ist etwas schwierig, sich aus den lauten, peinlichen Menschenmassen raus zu schlagen, selbst jenseits des Bieräquators. Dem Rhein aber ist das egal. Ruhig und gemächlich fließt er dahin, langsam, träge, regengrün; und ebenso gemächlich tuckern die Cargotransporter und Ausflugsschiffe stromaufwärts, ohne Hektik. Alles mit der Ruhe an diesem späten Sonntagabend. Sogar die Jogger (die anderen sind immer Jogger, man selbst ist immer Läufer, natürlich) scheinen unaufgeregter und gemütlicher zu traben als an anderen Tagen, die Studenten und Hippies sitzen auf den Wiesen am Winterhafen und grillen, wie es sich gehört (solange man sie noch lässt), und alles ist gut. Unter der Eisenbahnbrücke bilden sich Wasserstrudel. Man kann die Unterströmung erahnen, dort, wo inmitten dieses riesigen, mächtigen Flusses alle paar Meter Wassermassen zusammentreffen und nach unten gesaugt werden, und man stellt sich dazu ein Geräusch vor, etwas saugendes, schmatzendes, wie ein zufriedenes, sattes Rülpsen. Unterströmung, das ist ohnehin ein seltsames, schönes Wort. Ich muss immer an die Liedzeile denken, wenn ich es höre: I’m pulled down by the undertorrent – I never thought I could feel so low; but oh darkness I feel like letting go. Aber dieser Abend ist in keinster Weise so traurig, auch wenn die Dunkelheit langsam hereinbricht, nachdem die Sonne rot und orange genau hinter dem Dom versinkt. Der Fluß fließt ruhig und gemütlich, die Blumen in den Vorgärten der Uferstraße blühen gelassen – Spießergärten mit Geranien, Hippie-Gärten mit Sonnenblumen und Wildblumensaat, Psychologen- und Anwaltsgärten mit Hortensien und Stockrosen – gerade so, als wüssten sie um ihre vergängliche Schönheit, und alles ist angenehm dumpf und ruhig.

Kategorien: Meenz wie es singt und lacht · Sommer · Verzaubertes · le sigh

Immer noch regnet es

Samstag, 21. Juli 2007 · Kommentar schreiben

Oder schon wieder? Ich verliere langsam den Überblick. Die Tage fließen ineinander wie der Regen draußen die Fensterscheiben hinunter, nur die Grautöne variieren.

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